10 Grundsätze

1. Entspannung

Top down: Verschiedene Methoden im Umgang mit Gedanken und Emotionen (Wahrnehmungs- und Meditationsübungen) lösen Entspannung auf der mentalen Ebene, dem vegetativen Nervensystem und der Muskulatur aus.

Botom up: das rhythmische Laufen und tiefe Atmen wirken beruhigend auf die mentale Ebene der Gedanken und Emotionen.


2. Training


Vitale Ebene: Wechsel vom Denk- zum Spürbewusstsein während des Laufens.
Mentale Ebene: Nichtidentifikation mit den Gedanken und Emotionen


3. Verbindung von bioenergetischen mit spirituellen Inhalten


Nicht leistungsorientiertes PowerRunning, sondern körperorientiertes BodyRunning stehen im Zentrum. Die je eigenen Lauferfahrungen werden ernst genommen als Schritte zum Erwachen und in Dialog gebracht mit den mystischen Traditionen verschiedener Religionen.


4. Tänzerischer Charakter


Ein Spiritual Move ist kein Wettkampf, sondern ein Tanz der Leichtigkeit und der Freude mitten in der Natur.


5. Heilende Wirkung


Ein Spiritual Move hat heilende Wirkung, weil innere Blockaden durch das vertiefte Atmen gelöst werden: «Alle Heilung geht durch den Atem», sagte schon Paracelsus.


6. Bewegung und bewegt Werden


Aktive Bewegung wird mit passivem „bewegt werden“ verbunden. Es wird eine Balance zwischen Tun und Geschehen lassen eingeübt.


7. Entwicklung von Spürbewusstsein


Die Wahrnehmung geht von der grobstofflichen Ebene aus und verfeinert sich zur subtilen Energieebene nach innen d.h. von den «äusseren Sinnen» zu den «inneren Sinnen». Dabei wird ein zunehmendes Spürbewusstsein entwickelt.


8. Innere Wandlung


In der Mitte steht die monastische Grundregel: nicht (gewaltsam) verändern wollen (Egoverhaftung), sondern sich «von innen her verwandeln lassen».


9. Stressabbau


Meditatives Laufen ist doppelt förderlich für den Stressabbau: Das Laufen an sich unterstützt das Lösen von körperlichen Energieblockaden. Meditative Methoden (z.B. Atemtechniken) tragen zur Beruhigung des Geistes bei.


10. Übungsmöglichkeit für Alle

Spiritual Move setzt beim individuellen "Trainingsstand" der Läufer/innen an. Es geht nicht um Übernahme von religiösen Inhalten, sondern um den je eigenen Erfahrungsweg zu grösserer innerer freiheit und Lebendigkeit.

SchrittWEISE

«Wir beginnen, die Bedeutung eines zentrierten, ausgeglichenen, heiteren und inspirierten Zustandes der Harmonie zu schätzen: einer Harmonie, in der Körper, Geist und Seele eine heilige Dreifaltigkeit bilden - ein Ganzes, das grösser ist als seine Einzelteile.»

Dan Millman
Weltmeister im Trampolinspringen, Sportcoach, Autor